GrauBunt

Graubunte Zwischentöne

Format: 21 x 24 cm
80 Abbildungen
152 Seiten
Hardcover

sofort lieferbar

29,95 EUR

ISBN 9783862282142

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GrauBunt
Zwischen Anarchie und D-Mark – Ostdeutschland in den frühen 90ern

Herausgegeben und mit Fotografien von Jürgen Hohmuth

Nach den erfolgreichen „Graustufen“ wendet sich der Titel „GrauBunt“ der verrückten Zeit zu, die auf den Mauerfall folgte. Der bunte Westen prallte auf den grauen Osten – mit allen graubunten Zwischentönen, die bei dieser Farbmischung entstehen. Jürgen Hohmuths Fotografien vermitteln auf ganz besondere Weise Eindrücke dieser Zeit und rufen bei denen, die dabei waren, Erinnerungen wach.
Mit Beiträgen von Sten Nadolny, Lutz Seiler, Ingo Schulze, Christoph Links, Kara Huber, Rainer Kirchmann, Christoph Hein, Markus Meckel, Kathrin Schmidt u.a.

Pressestimmen/Rezensionen+

3Sat Kulturzeit, 30.09. 2020:
„Der bunte Westen prallte auf den grauen Osten: Jürgen Hohmuths Fotografien in seinem neuen Bildband ‚GrauBunt‘ vermitteln auf ganz besondere Weise Eindrücke der verrückten Zeit, die auf den Mauerfall folgte.“

NDR Kultur online, 28.09. 2020:
„Die literarischen Miniaturen sind ein Schatz dieses Buchs. Da beobachtet einer, wie seine Mitmenschen ihren Blick verengen: Gerade ging es doch noch um die Gesellschaftsordnung, plötzlich nur noch um die Hausordnung. […]
Jürgen Hohmuth hat mit ‚Graubunt‘ ein Geschichtsbuch vorgelegt, das nicht nur den Fakten verpflichtet ist. Er dokumentiert, aber er kommentiert auch.“

 

Berliner Zeitung, 7.12.2020:
„Der Fotograf hat die halbe Welt bereist. Das haben auch andere. Der Mittsechziger ist aber ein Spezialist für den Osten. Siebzig Bilder mehr, dazu Texte von Autoren wie Steffen Mensching, Hans Eckhart Wenzel, Kathrin Schmidt und Lutz Seiler enthält das im Herbst erschienene Buch „GrauBunt“ (…). Hier sind noch andere Städte vertreten, vor allem Leipzig, hier zeigt sich die Veränderung oft im Kolorit, in den farbigen Werbeplakaten und neuen Klamotte in knalligem Gelb und Rot.“

Tagesspiegel, 5.12.2020:
„Geschichte wird gedacht. Man kann es sich einfach machen und die deutsch-deutsche Geschichte nach dem Jubiläum von 2019 ins Depot räumen. Das ist nun 30 Jahre her, eine ganze Generation liegt dazwischen. Wer die Fotografien anschaut, die Jürgen Hohmuth vor und nach dem Mauerfall in Berlin, Dresden oder Leipzig aufgenommen hat, erkennt die Städte nicht wieder. Dennoch erscheinen nach wie vor erfolgreich Fotobücher, und Hohmuths jährlicher Kalender mit fast schon historischen Aufnahmen verkauft sich zuverlässig. Reine Ostalgie? Oder doch eher Selbstvergewisserung und -befragung im Hinblick auf eine Zeit, deren Tempo damals alle(s) fortgerissen hat.“
 

 

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