Graustufen

Der literarische Bildband

Format: 21 x 24 cm
70 Abbildungen
144 Seiten
Hardcover

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29,95 EUR

ISBN 9783862281688

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Graustufen
Leben in der DDR in Fotografien und Texten

Jürgen Hohmuth (Hrsg.)

Jürgen Hohmuth hat in den 1980er Jahren als „fotografischer Stadtethnologe“ mit poetischem Blick das DDR-Alltagsleben festgehalten. Die Bilder zeigen eine Kultur, die sich den DDR-Fremden oder Spätgeborenen heute nur noch schwer erschließt. Diejenigen, die dabei waren, haben die in den Bildern verborgenen Momente ähnlich erlebt. Bekannte und unbekannte Autoren lassen sich von den Fotos inspirieren und halten ihre Erinnerungen an das Leben im verschwundenen Land fest. So entsteht in Wechselwirkung mit den Bildern eine Poesie des DDR-Alltags – nicht dramatisierend, nicht nostalgisch, sondern authentisch, so wie es eben war.

Poesie des DDR-Alltags erzählt von
Marion Brasch
Christoph Dieckmann
Flake
Christian „Kuno“ Kunert
Kathrin Schmidt
Jochen Schmidt
Ingo Schulze
Lutz Seiler
Jutta Voigt
Hans-Eckardt Wenzel
sowie weiteren bekannten und unbekannten Autoren

Pressestimmen/Rezensionen+

MDR, Artour, 15.12.2017:
„Um es auszusprechen: ‚Es ist großartig‘.“

https://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/video-161640_zc-ca8ec3f4_zs-73445a6d.html
(ab Minute 14.25)

 

Neues Deutschland, 14.12.2017:
„Die Fotos sprechen für sich, aber sie verführen auch zum Weitersprechen. Das ist das Besondere am Buch: Vierzig Schriftsteller, darunter Ingo Schulze und Lutz Seiler, Marion Brasch und Kathrin Schmidt, greifen die Poesie der Bilder auf und spinnen sie fort. Ihre Gedichte und Kurzgeschichten, Erinnerungen und Reflexionen geben dem DDR-Alltag die fehlende, und doch präsente, Farbigkeit bei.“

piqd, Literatenfunk, Jochen Schmidt, 13.12.2017:
„Vielleicht liegt die verführerische Wirkung daran, daß die Bilder nicht die politischen Verhältnisse zum Thema haben (obwohl die natürlich immer mitschwingen), sondern die Alltagswelt, und die unterschied sich von heute teilweise so radikal, daß man sich immer wieder wundert, wie solche Veränderungen in ein Leben passen können. … Wird unser heutiger Alltag in 30-40 Jahren auch so exotisch, poetisch, rührend, traurig, ärmlich, interessant und fern wirken?“

Danuta Görnandt, RBB Kulturradio, 5.12.2017
„Der besondere Reiz an diesem Buch ist, dass die vorzüglichen Fotografien von Jürgen Hohmuth mit ebensolchen Texten gekoppelt sind.“

Berliner Zeitung, 1.12.2017„Zu Aufnahmen von Jürgen Hohmuth in dem Buch „Graustufen“ fallen ohne Frage jedem Betrachter Geschichten ein, wenn er nur eine Weile im Osten gelebt hat. In diesem Buch erzählen Profis. Großartige Autoren gehören dazu wie Ingo Schulze, Jutta Voigt, Fritz-Jochen Kopka, Flake, Kathrin Schmidt, Christian Kunert, Christoph Dieckmann , Jochen Schmidt, Hans-Eckhart Wenzel und Lea Streisand. (…) Jetzt weitet er (Jürgen Hohmuth) den Horizont auf die gesamte DDR, von Thüringen bis zur Küste, alle Bilder absolut passend unter dem Titel „Graustufen“ zusammengefasst. Nicht nur weil es sich um Schwarz-Weiß-Aufnahmen handelt, sondern, weil sie offensichtlich suchen nach dem Grauen und der Tristesse. (…) Dafür sind manche Texte urkomisch.“